Juni 2018

Pädagogische Schwerpunkte

 

Schule = Ein Ort zum Wohlfühlen und Lernen mit Kopf, Herz und Hand – ganzheitlich und mit allen Sinnen

 

 

 

-         Jahrgangsgemischte Klassen: Die Kinder erfahren während des Unterrichts vielfältige Lernanlässe. Sie erleben die Chance voneinander als auch miteinander zu Lernen, wobei die individuellen Entwicklungsanforderungen berücksichtigt werden.

 

-         Soziales Lernen: Durch vielfältige Maßnahmen im Klassenunterricht und einer ritualisierten Gestaltung des Schullebens, wie beispielsweise das gemeinsame Singen zu Wochenbeginn sowie am Ende der Woche, versuchen wir das Miteinander positiv zu beeinflussen. Dabei werden am Ende der Woche positive und negative Vorkommnisse öffentlich diskutiert und bewertet, sodass wünschenswertes Verhalten durch eine soziale Kontrolle verstärkt und unerwünschtes Verhalten durch eine Kultur des Hinschauens benannt wird.

 

-         Sport- und bewegungserziehende Schwerpunkt: In den Pausen steht den Kindern ein buntes Bewegungsangeboten mit Kleingeräten, Tischtennis-Platte und Balanciermöglichkeiten zur Verfügung, um dem Bewegungsdrang der Kind gerecht werden zu können. Neben einem vielfältigen Angebot im Rahmen des Sportunterrichts, finden auch außerunterrichtliche Aktivitäten statt (Teilnahme am Stadtlauf Lörrach, Bundesjugendspiele, Kreisjugend-Skitag, Schwimmbadtag, Wandertag, Kooperation mit Sportvereinen, Fußballturnier). Darüber hinaus gilt das „Lernen über die Bewegung“ auch als begleitendes Prinzip während des regulären Unterrichts.

 

-         Medienpädagogik: An neun Schüler-PCs werden Textverarbeitung, Textgestaltung und Internetrecherche altersgemäß gelernt, das Arbeiten mit Lernsoftware wird praktiziert.

 

-         Selbständige Verwaltung: Die Schule betreibt einen von den Schülerinnen und Schülern verwalteten Schulbedarfsladen.

 

-         Musisch- und kreativer Schwerpunkt: „Musik wird als besonders förderlich für die kindliche Entwicklung angesehen, da sie unterschiedliche Ebenen des Lernens – die motorische, kognitive, emotionale, soziale – miteinander verbinden und fördern kann.“ (Fuchs, M. (2010). Musik in der Grundschule neu denken – neu gestalten. S. 7.) In diesem Sinne werden Anlässe, wie beispielsweise der Schulchor, geschaffen, bei dem die Kinder ihre Kreativität entfalten können. Bei den Aufführungen gewinnen die Schülerinnen und Schüler an Selbstvertrauen und zeigen im Bereich der gestalterischen und musikalischen Fähigkeiten und Fertigkeiten enorme Fortschritte sowie ein großes Potential.

 

-         Rituale und gemeinsame Aktivitäten: Rituale sind gerade für Kinder im Grundschulalter wichtig, da sie den Schülerinnen und Schülern Orientierung sowie Sicherheit geben.

 

o   Rituale: Lied des Monats, Monatsgedicht, Klassenrat, Logo-Logo-Mathematik-Aufgaben, gemeinsamer Morgenkreis zu Wochenbeginn, gemeinsamer Verabschiedungskreis zu Wochenende, Geburtstagssingen, Adventskalender, Adventsgeschichten.

 

o   Jährlich finden statt: eine Theaterfahrt nach Freiburg, ein Museumsbesuch, die Fredericktage, der Lesewettbewerb, Bundesjugendspiele, Abnahme des deutschen Sportabzeichens, Wintersporttag, Teilnahme am Swim and Run in Maulburg und am Stadtlauf in Lörrach, im jährlichen Wechsel eine Theateraufführung, ein Schulfest, eine Projektwoche für die ganze Schule, Besuch im Schülerlabor Maulburg, Wandertage und Ausflüge.

 

o   Als Feste und Feiern im Jahreskreis werden gefeiert: Einschulungsfeier, Sankt Martin, Adventswochen mit Beitrag am Adventsmarkt, Fasnacht, Schuljahresabschlussfeier.   

 

o   Jahresabschluss: Die Gesamtlehrerkonferenz vergibt zum Schuljahresende einen Sozialpreis, einen Sportpreis, Preise und Lobe für besonders gute Schulleistungen und für im besonderen Maße positive Entwicklungen einer Schülerin oder eines Schülers im auslaufenden Schuljahr.

 

-         Kindergartenkooperation

 

o   Einmal in der Woche besucht die Kooperationslehrerin den Kindergarten.

 

o   Das St. Martins-Fest wird gemeinsam gefeiert.

 

o   Die Nikolaus-Feier findet gemeinsam statt.

 

o   Alle zwei Jahre gestalten die Kinder der Angenbachtalschule gemeinsam mit den Kindergarten-Kindern die musikalische Umrahmung des Adventsbazars am ersten Advent.

 

o   Vor den Sommerferien findet ein Schnuppertag statt, an dem die Kindergartenkinder ein ganzer Vormittag in der Schule sind.

 

o   Bei dem Kindergarten-Aktionstag bieten die Erzieherinnen und Lehrerinnen zu einem übergreifenden Thema verschiedene Workshops an. Die Kinder entscheiden sich vorab, welchen Workshop sie besuchen möchten. Anschließend werden die Ergebnisse präsentiert und gemeinsam Kuchen gegessen.

 

Bei Stopp ist Schluss: Die Kinder lernen bei Konflikten ein klares Stopp-Signal durch Sprache und Geste zu geben um sich deutlich gegen Gewalt abzugrenzen („Stopp- ich möchte das nicht!“). Schwerwiegende Konflikte und Grenzüberschreitungen werden einmal in der Woche in Feedbackrunden aufgearbeitet. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden Lösungen gesucht und Wiedergutmachungen besprochen. 

 

Juniorhelfer: Seit September 2015 werden die Schülerinnen und Schüler der Klasse ¾ zu Juniorhelfern ausgebildet. Nach mehreren Ausbildungsstunden übernehmen in jeder Pause vier Kinder den Juniorhelferdienst, der großen Anklang bei den Mitschülerinnen und Mitschülern findet, aber auch zur Entlastung der Lehrkräfte führt. Durch das Juniorhelferprogramm erlernen Schülerinnen und Schüler bereist in der Grundschule altersgerechte Elemente der Ersten Hilfe kennen. Das Aufgabenfeld der Juniorhelfer ist groß. Nicht nur die Versorgung und Betreuung verletzter und erkrankter Mitschülerinnen und Mitschüler steht an, sondern auch das Kümmern um vollständiges Sanitätsmaterial,  das Erkennen von Gefahrenpotential oder aber auch das Betreuen verschiedener Schulveranstaltungen, wie Sportfeste oder Wandertage. Nebenbei fördern die Kinder so ihre Sozialkompetenz, üben sich in Teamfähigkeit und Entwickeln große Freude am Helfen. Sehr gut lässt sich das Programm auch in den neuen Bildungsplan 2016 integrieren, da es die Schülerinnen und Schüler in den allgemeinen aber auch den themenspezifischen Leitperspektiven fordert und fördert.